Review Ninetysixty Flexkick

Ninetysixty Logo

Hi,

ich hatte die Gelegenheit das neue Ninetysixty Flexkick zu testen!

Hier nun für dich meine Review. Am Anfang sei gesagt: "Wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht - Ohren bzw. Augen auf...."

Wie immer zuerst die technischen Daten für dich:

Länge 99 cm                                                                                                                             180mm Achsen NINETYSIXTY mit 50° Geometrie,
NINETYSIXTY Freeride Wheels mit 70mm in 78a
ABEC 5 Kugellager

Es gibt 2 Flex- Varianten:                                                                                                              Flex 2: 30-75 kg(empfohlenes Fahrergewicht)
           Flex 1: 65-110+ kg(empfohlenes Fahrergewicht)

Flexkick Deck

Ich bin das Ninetysixty Flexkick mit Flex 1 gefahren. Das Erste was beim Flexkick auffällt ist das Design. Für mich war es Liebe auf den ersten Blick.

Das Deck ist richtig schön schlicht schwarz, mit einem Streifen in Holzoptik auf dem einfach nur NINETYSIXTY steht. Wirklich klassisch und elegant. Dreht man das Brett um hat man ein cooles Bild, das mich irgendwie an Inca Zeichnungen erinnert. Dazu passen perfekt die grünen Rollen von Ninetysixty. Die Komposition stimmt und gefällt mir echt gut.

Flexkick von unten

Hier ein paar Eindrücke!

Ninetysixty Rad

Nun gut, da Design bekanntlich Geschmacksache ist nun zu den harten Facts. Wie fährt sich das Brett denn nun?

In einem Wort: Klasse.

Das Longboard hält was das Design verspricht und liefert ein super Surffeeling ab. Der Flex ist sehr angenehm zu fahren und nicht zu aufdringlich. Bei allem Flex bleibt es immer noch stabil und gut steuerbar. Durch seine Länge von 99 cm, gehört es eher in die Kategorie kleiner und wendiger Boards und genauso sehe ich es auch. Man kann super enge Kurven fahren, was wirklich Laune macht. 

In der Kategorie Wendigkeit und Fahrspaß macht dem Flexkick so schnell kein Board was vor. Die Drop Through Montage sorgt dafür, das dass Board schnell Fahrt aufnimmt und das pushen leicht fällt. Zudem ist es für Anfänger leichter zu bremsen. Nicht gerade die unwichtigste Eigenschaft am Anfang ;)

Wo wir gerade bei Anfängern sind: Das Sliden ist durch den niedrigen Schwerpunkt leichter zu erlernen. Das Flexkick ist mit seiner Tail-und Noseaufbiegung für zahlreiche Tricks geeignet. In meinem Test haben sämtliche Tricks anstandslos geklappt.

Ist das Ninetysixty nun ein Trickboard oder ein Longboard zum Cruisen?

Beides. Für Anfänger ist dieses Longboard gut geeignet, da man von allem etwas hat. Es ist das perfekte Allrounder Longboard.

Man kann super cruisen, die Ninetysixty Rollen sind erstaunlich gut. Man kann Tricks machen und sliden. Zudem ist es durch die Drop Through Montage extrem stabil und leicht zu fahren. Trotzdem braucht man nicht auf angenehmen Flex zu verzichten.

Das Ninetysixty hält was es verspricht und ist ein super Geschenk für Longboardanfänger.

PS: Ich werde eins verschenken. Mich hat es überzeugt.

Bis zum nächsten Mal!

Henrik